Hohe Arbeitslosigkeit, Armut und Verzweiflung unter Scheidungsopfern


 

Fakt ist, dass es unter männlichen Geschiedenen einen hohen Prozentsatz an Arbeitslosen gibt. Der Kummer über den Verlust von Frau, Kindern, Haus, Ersparnissen, Kindesentführung ins Frauenhaus oder über hunderte von Kilometern hinweg, die Umgangsverweigerung mit den Kindern, erfundene sexuelle Missbrauchsvorwürfe an den eigenen Kindern gegenüber dem Vater, Diskreditierung im Freundeskreis und am Arbeitsplatz hinsichtlich angeblicher Alkoholprobleme oder Gewalttätigkeit, etc., lässt viele Väter und Männer psychisch und physisch krank werden. Ein hoher Krankenstand, der Rückgang der Arbeitsleistung, die Intervention der Exfrau oder die Trennung und Scheidung während des Erziehungsurlaubes kostet dann oftmals den Arbeitsplatz.

Da nach der Trennung resp. Scheidung nunmehr 2 Haushalte von lediglich 1 Gehalt zu finanzieren sind, hinzu kommen die hohen Scheidungs- und Umgangskosten, bleibt vielen von ihnen von ihrem eigentlich guten Gehalt gerade einmal der nicht pfändbare Selbstbehalt in Höhe von lediglich 990 € pro Monat, der „Rest“ muss analog der Düsseldorfer Tabelle an die die Trennung und Scheidung herbeiführende nicht berufstätige Exehefrau und die wie selbstverständlich bei ihr lebenden Kinder abgeführt werden. Für die Väter zu wenig zum Leben, aber zu viel zum Sterben. Armut und Mangelwirtschaft ist daher für viele von ihnen ein Thema.

Viele von Ihnen müssen wegen noch nicht getilgter Hypotheken oder noch nicht zurückgeführter Anschaffungsdarlehen Privatinsolvenz ( besser bekannt unter dem früheren Begriff Offenbarungseid ) anmelden.

Und die ohnehin viel zu wenigen Umgangswochenenden ( bei deutschen Familiengerichten wird meist alle 14 Tage als Umgang zwischen Vätern und Kindern als ausreichend erachtet und demzufolge auch beschlossen ) können mangels finanzieller Ressourcen aufgrund von scheidungsbedingter Arbeitslosigkeit, Herabsetzung auf Sozialhilfeniveau aufgrund hoher Unterhaltsleistungen an die Ex und die gemeinsamen Kinder, der zusätzlichen steuerlichen Schlechterstellung durch Rückstufung in die Steuerklasse I und dem Umstand, dass Mama mit dem Kind einfach mehrere hundert Kilometer weggezogen ist, in vielen Fällen noch nicht einmal wahrgenommen werden. Dies kann und darf nicht sein.

Daher leiden die Väter darunter, dass sie ihre Kinder nicht mehr oder viel zu selten sehen können. Den meisten Vätern sind auch diese 14-tägigen Besuche einfach zu wenig, würden ihre Kinder viel lieber tagtäglich sehen und erleben wollen, wie vor der Trennung und Scheidung. Dies ist dann die Ursache ihres Leides und ihrer eingeschränkten Lebensperspektiven, letztlich sogar von Erkrankungen. Ihr psychisches Leid verwandelt sich schließlich in körperliches Leid, welches so schlimm enden kann, dass manche darüber den Arbeitsplatz verlieren.

Und viele der völlig verzweifelten und gebrochenen Männer begehen Suizid. Im Jahr 2000 gab es in Deutschland 11.100 Selbstmorde, davon 74 % von Männern begangen ( verdeckte Selbstmorde z. B. durch tödliche „Unfälle“ unter Alkoholeinfluss nicht mitgerechnet ).