Armut + Leid auch in Deutschland
Armut + Leid existiert auch in Deutschland, vielerorts sogar direkt vor unserer Haustür.
Nach Erhebungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ( DIW ) lebten in Deutschland im Jahr 2003 rund 15,3 Prozent der Bevölkerung in Armut. 1998 waren es "nur" 13,0 Prozent.
Alleine in Darmstadt, einer Stadt mit 136.000 Einwohnern, werden tagtäglich 1.200 Kinder nicht satt ( laut Bericht des Hessischen Rundfunks im November 2004 ). Dagegen treten wir mit unserem Projekt Kindertisch an.
Jahr für Jahr müssen zwischen 200.000 und 300.000 Kinder leiden, weil sich ihre Eltern getrennt haben. Tendenz steigend !
Jahr für Jahr werden ca. 100.000 bis 150.000 dieser Kinder zu Halbwaisen, weil verantwortungslose, egoistische Mütter ( in wenigen Fällen auch ebensolche Väter ) den Umgang zwischen ihren Kindern und deren Vätern bzw. der Familie väterlicherseits ( Großeltern ) boykottieren resp. vereiteln.
Die Trennung ihrer Eltern ist für diese Kinder die Hölle. Für viele ein Leben lang, denn Ausschließungsprozesse des nichtsorgeberechtigten Elternteils führen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu scheidungsbedingten, irreversiblen Störungen wie:
Beziehungsängsten
Depressionen
Phobien
Drogenproblemen
Krankheiten
Gewalt und Kriminalität
Selbstmord
Schätzungsweise zwischen ca. 3 und 4 Millionen deutscher Väter dürfen ihre Kinder nicht oder nur sehr eingeschränkt sehen, schätzungsweise zwischen 5 und 6 Millionen deutscher Kinder dürfen hingegen ihren Papa und die gesamte Verwandtschaft väterlicherseits nicht oder nur sehr eingeschränkt sehen, weil ihre Mütter Umgangsboykott bzw. Umgangsverweigerung aus Rache am Ex begehen. Häufig muß dieser als Sündenbock für eine als lieblos empfundene Kindheit herhalten.
Morgen schon kann jeder von uns der / die nächste sein. Egal ob Väter, in wenigen Fällen auch Mütter, vor allem aber auch Großeltern können schon morgen Opfer von Umgangsverweigerung und Umgangsvereitelung sein. Denn hinter jedem Vater, der sein Kind nicht sehen darf, stehen Großeltern, die dann ebenfalls ihre Enkel nicht sehen dürfen.
Und selbst die, die heute noch meinen nicht direkt betroffen zu sein, sind es indirekt dann doch. Denn über die Steuern zahlt jeder seinen Obolus zu dem volkswirtschaftlichen Schaden, welcher durch diese Menschenrechtsverletzungen verursacht werden.