Männernotstand + Mangelsituation in Kindergärten und Schulen


 

Miserable Ergebnisse für Deutschland in der von der OECD durchgeführten PISA-Studie in mehreren aufeinander folgenden Jahren

 

 „Die einseitig auf die Förderung von Mädchen und Frauen ausgerichtete Bildungspolitik.....“

Ignoranz und Leugnung von Ungerechtigkeiten zu Lasten von Männern

Verhindert rückständiger Feminismus längst fällige Jungenförderung ?

„Dass es in Kindergärten und Grundschulen nur wenig männliches Lehr- und Erziehungspersonal gibt und dieser Umstand die Erfolgsaussichten von Jungen im Bildungssystem sehr erschwert, spricht sich allmählich herum. Einzelne Bildungspolitiker fordern inzwischen gar eine Männerquote für Lehrberufe. Angesichts dessen würde die Gelegenheit für Jungen, im Rahmen eines "boy' s days" solche Berufsfelder kennen zu lernen, nicht nur die Chancengleichheit von Jungen in der Schule auf lange Sicht verbessern,......“

„.......etwas Gleichartiges für Männer gibt es gerade einmal in Ansätzen - und ist ausschließlich Privatinitiativen zu verdanken, einzelnen Männern, die Zeit und Geld in diese Projekte stecken, weil sie wissen, dass ein Antrag auf Förderung von Seiten öffentlicher Körperschaften ohnehin vergebliche Liebesmüh' wäre.“

Klares NEIN zum männlichen Erzieher

Jungen in der Schule

Und eine Bildungspolitik, die tatenlos zusieht, wie Jungen immer mehr den Bach runter gehen und somit diesen Jungen mit einer schlechten Bildung die wichtigste Grundvoraussetzung für eine freie berufliche Entwicklung vorenthält ist m. E. einer der größten Skandale der Nachkriegsgeschichte. Und dass dies offensichtlich kaum jemanden stört ist noch skandalöser.

Jungen in Deutschland - Die politisch gewollte Perspektivlosigkeit ?

Die Lesekompetenz von Jungen nimmt in den letzten Jahren ab

„Jungen weisen schlechtere Schulleistungen auf und stellen auf Haupt- und Sonderschulen die Mehrheit, auf Gymnasien die Minderheit. Pädagogen und Sozialwissenschaftler fordern seit langem mehr männliche Bezugspersonen im Schulsystem und eine stärkere Berücksichtigung der Eigenarten von Jungen in Unterricht und Erziehung. Die tatsächliche Benachteiligung männlicher Schüler hätte bereits vor längerer Zeit Ziel der Abschaffung von Ungleichbehandlungen sein müssen. Auf die erschreckenden Zuwachsraten von psychologisch auffälligen Kindern und Jugendlichen und hier überproportional Jungen, die unter ADS-Syndrom, Hyperaktivität und anderen sozialpädagogisch relevanten Problemen leiden, sei hier nur als Anmerkung hingewiesen.“

„Laut PISA-Studie weisen die Jungen auch eklatante Defizite in der Lesekompetenz auf; weit höher als die Defizite der Mädchen in Mathematik / Naturwissenschaften. Trotzdem werden nur Initiativen in Richtung mädchenorientiertes Lernen für Mathematik / Naturwissenschaften unternommen. Ein eigenes Kompetenzzentrum soll die Integration von Mädchen und Frauen in naturwissenschaftliche Bereiche forcieren. Etwas Ähnliches für die Probleme der Jungs gibt es nicht einmal ansatzweise.“

Studie: Lese- und Schreibschwächen bei Jungen häufiger

Den Knaben fehlen die Vorbilder

In deutschen Tagesstätten und deutschen Kindergärten sind 96 % der Erzieher weiblichen Geschlechts, ebenso dreiviertel der Lehrer in Grundschulen. Kindern fehlen daher teilweise über Jahre ihrer Entwicklung hinweg männliche Bezugs- und Identifikationspersonen.

An deutschen Schulen und in deutschen Kindergärten herrscht aufgrund der Situation der staatlichen und kommunalen Kassen und knappen staatlichen und kommunalen Haushalte zudem Mangel an Spiel- + Unterrichtsmaterialien, Lehr- bzw. Betreuungskräften, Räumlichkeiten und sonstigen Ressourcen.

Die VÄTER-KINDER-STIFTUNG wird mit der Begründung und Finanzierung von privaten Kindergärten und Privat-Schulen, welche die seit Jahrzehnten in vielen Ländern dieser Erde praxiserprobte und erfolgreiche Reformpädagogik von Maria Montessori umsetzen werden, diesen Entwicklungen entgegenwirken. Es sollen Kindergärten und Schulen entstehen, die unsere Kinder und die Erzieher und Lehrer wieder gerne besuchen, weil Ihnen Raum für Kreativität, Individualität, persönliche Neigungen und Veranlagungen zur Verfügung stehen und diese nicht nach dem Rasenmäherprinzip wie an Regelschulen üblich, auf niedrigem Niveau egalisiert, sondern gefördert werden. Und genau dies vermag die Montessori Pädagogik.

 

Männerfreie Zonen       Aus Kindergarten und Grundschule          von Astrid von Friesen

Astrid von Friesen, Jahrgang 1953, ist Erziehungswissenschaftlerin, Journalistin und Autorin sowie Gestalt- und Trauma-Therapeutin in Dresden und Freiberg. Sie unterrichtet an der TU Bergakademie Freiberg und macht Lehrerfortbildung. Zwei ihrer letzten Bücher: "Der lange Abschied. Psychische Spätfolgen für die 2. Generation deutscher Vertriebener" ( Psychosozialverlag 2000 ) sowie "Von Aggression bis Zärtlichkeit. Das Erziehungslexikon" ( Kösel-Verlag 2003 ). Im Mai ist ihr neues Buch mit dem Titel "Schuld sind immer die anderen ! Die Nachwehen des Feminismus: frustrierte Frauen und schweigende Männer" im Ellert & Richter Verlag erschienen.

 

Kaum Tagesväter in Deutschland

Lediglich 2,6 Prozent der insgesamt 30.400 Tagesmütter und -väter in Deutschland sind Männer. Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat, gab es hierzulande im März vergangenen Jahres insgesamt 795 Tagesväter.

In der Statistik erfasst werden nur BetreuerInnen, die vom Jugendamt gefördert werden. Die meisten Tagesväter, nämlich 46 Prozent, sind zwischen 35 und 49 Jahre alt. 20 Prozent von ihnen haben einen fachpädagogischen Berufsausbildungsabschluss zum Beispiel als Erzieher, weitere 20 Prozent haben einen speziellen Qualifizierungskurs für Kindertagespflege abgeschlossen. Die meisten Tagesväter gibt es in Nordrhein-Westfalen (204) und in Hamburg (102), die wenigsten in Sachsen-Anhalt und Thüringen (je drei).

www.destatis.de

 

Erzieher – ein Beruf für echte Männer

"Exoten" in den Kitas kommen beim Nachwuchs super an

Ich möchte mal Erzieher werden !

Mehr Männer in den Kindergarten

UNICEF-Studie - Deutschland ist nur Mittelmaß für Kinder