PAPA-MOBIL
Was lange währt, wird endlich gut. Seit 16-08-2007 haben wir nun unser 1. PAPA-MOBIL um unseren Vereinsmitgliedern die Möglichkeit bieten zu können, ihre Kinder oder Enkelkinder mit dem Auto besuchen oder aber mit ihnen etwas unternehmen zu können, welches ohne ein Auto schlechterdings nicht oder aber nur unter großem zeitlichen und sonstigem Aufwand realisierbar wäre.
Ein kurdischer Gebrauchtwagenhändler ( selbst ehemals betroffener Vater, der jahrelang um seine beiden Kinder kämpfen mußte, heute leben beide beim Vater ) war so nett, uns ein Fahrzeug zu spenden.
Unser 1. PAPA-MOBIL wird hier in Darmstadt stationiert sein. Es hat schon ein paar Jahre und einige Kilometer auf dem Buckel, aber von der technischen Substanz ist er nunmehr top. Wir haben ihn innen und außen von Profis einer Fahrzeugaufbereitung runderneuern lassen. Die spendeten uns sogar noch ein Drittel der Kosten, weil sie die Idee so toll und unterstützungswürdig fanden. Bei den Fernsehaufnahmen rußte unser PAPA-MOBIL dem Kameramann noch ordentlich eins vor die Kamera. Nachdem uns ein glücklich verheirateter Papa ( ja die gibts auch noch ), in dessen Autoreparaturwerkstatt wir eine Spendendose stehen haben, die Lamdasonde, einen Lüfter und eine Unterdruckdose mit Ersatzteilen vom Autoverwerter und neuen Zündkerzen reparierte ( wir mußten nur die Teile zahlen, die Reparatur war sein Solidarbeitrag, weil auch er unsere Selbsthilfearbeit, die er von unserer web-site her kannte und wertschätzte uns unterstützen wollte ).
Der Wagen geht nun ab, wie Schmidts Katze. Denn mit einer 90 PS-Maschine sind unsere Papas künftig flott unterwegs zu ihren Kiddies.
Jetzt müssen nur noch die ebenfalls gespendeten Cassetten-Autoradio und die Lautsprecher eingebaut werden, damit unsere kleinen Fahrgäste auch ihre Hörspielcassetten während der Fahrt hören können.
So, nun sind auch die Werbeaufkleber am Fahrzeug angebracht ( auch der Reprotechniker, der als Vater von unserer Arbeit und unseren Projekten begeistert war und uns unterstützen wollte, vom fertigen Fahrzeug total begeistert war, auch weil ihm unser Logo so gut gefiel, uns trotz des Miniauftrages phantastisch beriet, schenkte uns die Layouterstellungskosten ), das Fahrzeug kann nunmehr auf diesem Foto in Augenschein genommen werden.
Reaktion aus der Schweiz von einer Selbsthilfegruppe für Väter und Mütter: "Das finde ich eine fantastische Idee. Sowas nenne ich konkrete, praktische Hilfe. Ich hoffe, daß dieses Modell bald Schule machen wird."
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Wir suchen Spender, welche uns bei der Finanzierung bzw. Anschaffung eines weiteren PAPA-MOBIL, eines gebrauchten PKW`s für Fahrten zum Kind ohne Übernachtung sowie eines gebrauchten Wohnmobils für Fahrten zum Kind mit Übernachtung behilflich sind ( am liebsten mit Diesel-Motor, den könnten wir auf kostengünstigen Pflanzenöl-Betrieb umstellen und somit die Tankkosten für die Papas erheblich reduzieren ).
Wir wollen das PAPA-MOBIL für unsere Vereinsmitglieder anschaffen, die sich entweder kein eigenes Fahrzeug leisten können und/oder die teure Zugfahrt nicht bezahlen und somit ihre Kinder nicht besuchen und sehen können, da die Mutter mehrere hundert Kilometer weggezogen ist und die Kinder, wie selbstverständlich mitgenommen hat.
Ein solches Fahrzeug hätte zudem den Vorteil, dass unsere Väter darin auch mal übernachten könnten und nicht auf teure Hotels und Pensionen angewiesen wären oder sich mit den Kindern bei Regen darin aufhalten könnten und sich nicht unbedingt bei MC Donalds oder Burger King in Ermangelung kindgerechter Aufenthaltsmöglichkeiten herumdrücken müssten.
Eines unserer Mitglieder müsste nach Plauen an der tschechischen Grenze ( einfache Fahrtstrecke 345 km oder 150 Euro mit der Deutschen Bundesbahn ) fahren um seine Kinder sehen zu können. Aufgrund der hohen Kosten können die Kinder ihren Papa nicht und unser Mitglied seine Kinder nicht sehen. Dies nunmehr seit über 2 Jahren.
Ein anderes Mitglied muss bis nach Lauenburg bei Hamburg ( einfache Fahrtstrecke 553 km, plus Übernachtung in einer Pension, Sonderpreis 35 Euro/pro Nacht, plus Kosten für Veranstaltungen mit seinem Kind in Ermangelung geeigneter Räumlichkeiten ). Er hat bei jeder Fahrt Angst, dass sein alter VW-Golf schlapp machen könnte und er dann nicht mehr zu seinen beiden Kindern fahren kann. Ein "neues" Fahrzeug sitzt selbstredend finanziell nicht drin.
Ein weiteres Mitglied muss bis nach Berlin ( einfache Strecke 600 km ) und ein anderes Mitglied bis nach Stadthagen ( einfache Strecke 400 km ) fahren um sein Kind sehen zu können.