Scheidungsopfer Mann - nirgends gibt es Hilfe für Männer in Deutschland


 

"In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, weit überwiegend Vätern, widerfahren, dass gegen ihren Willen und ohne ihnen anzurechnendes schuldhaftes Verhalten ihre Ehen geschieden, ihnen ihre Kinder entzogen, der Umgang mit diesen ausgeschlossen, der Vorwurf, ihre Kinder sexuell missbraucht zu haben erhoben und durch Gerichtsentscheid bestätigt und sie zudem durch Unterhaltszahlungen auf den Mindestselbstbehalt herabgesetzt werden. Die Dimension solchen staatlich verordneten Leides erreicht tragisches Ausmaß und sollte seinen Platz auf der Bühne, nicht in unserer Rechtswirklichkeit haben." 

Zitat von Richter am OLG Harald Schütz, Bamberg, in einem Vortrag am 10.Mai 1997 auf dem 49. Deutschen Anwaltstag, Anwaltsblatt ( AnwBl ) 8+9/97, Seite 466-468, 1997

In Deutschland wird derzeit jede 3. Ehe geschieden, Tendenz steigend. In den USA ist bereits jede 2. Ehe von Scheidung betroffen.

In Deutschland steht scheidungswilligen oder geschiedenen Frauen ( im Jahre 2003 wurden 82 % aller Scheidungsanträge durch Frauen eingereicht ) eine mit exorbitanten Steuermitteln subventionierte Helferinnen- und Betreuerinnenindustrie helfend und beratend zur Seite. Die Familienrechtssprechung erfolgt frauen- und mütterorientiert, was im Familienrecht zu erheblichen Ungleichheiten zu Ungunsten von Vätern und damit einhergehend von Kindern und den Großeltern väterlicherseits führt. Darüber hinaus werden seit Jahrzehnten Jungen und Männer durch eine einseitige Frauenförderung ins Abseits gestellt. Zudem ist Gewalt und sexueller Missbrauch durch Frauen an Männern und Kindern ein gesellschaftliches Tabu.

In Deutschland existiert hingegen für von Trennung und Scheidung betroffene Männer bezüglich Beratung und Betreuung so gut wie nichts ( sieht man einmal von Selbsthilfegruppen wie dem VÄTER-KINDER-FÖRDERVEREIN E.V. und einigen wenigen weiteren Selbsthilfegruppen ab ). Weder gibt es Männerbeauftragte ( im März 2003 hatten 444 Kommunen eine Frauenbeauftragte bestellt; allein in Darmstadt, einer Stadt mit ca. 136.000 Einwohnern sind es derer 5 vollzeitbeschäftigte Frauenbeauftragte ), noch Männerhäuser, noch sog. Gleichstellungsbeauftragte ( die ausschließlich für Frauen arbeiten ), noch Beratungsstellen bei sexuellem Missbrauch für Jungen und Männer, noch Männerärzte, noch Männerläden, noch Männerfördervereine, noch Männerquoten bei der Jobvergabe, noch Männernotrufe, noch Männernachttaxis, noch Männerparkplätze, noch Männerbüros, noch Quotenregelungen bei der Arbeitsplatzbesetzung, noch Männerzentren, noch Jungentreffs, noch Vereine für maskuline Männerarbeit, noch interkulturelle Bildungs- und Beratungsvereine für Jungen und Männer, noch Orientierungskurse für erwerbslose Männer, noch Männercomputerschulen, noch boys-days für männliche Jugendliche in Unternehmen und Betrieben, noch .... noch ...... noch ......

In Deutschland heißt das ehemalige Familienministerium heutzutage ?Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend?, Männer werden hingegen überhaupt nicht erwähnt. Eine Diskriminierung und eine Verdrängung des männlichen Geschlechtes, welche sich exemplarisch im Namen dieses Ministeriums festmacht. Von wegen gender mainstreaming oder Gleichberechtigung.

In Deutschland leben derzeit zwischen 3 und 4 Millionen Väter ( es gibt auch einige wenige Fälle von Müttern, einige sind Mitglied unserer Selbsthilfegruppe ), die ihre Kinder nicht sehen dürfen, weil verantwortungslose, egoistische und vielfach psychisch kranke Mütter den Umgang aus Rachsucht, Hass, Neid und Gewinngier verweigern. In vielen Fällen trotz eindeutiger gerichtlicher Umgangsbeschlüsse zwischen Vätern und Kindern. In den meisten Fällen jedoch, weil die männerfeindliche und mütterorientierte Familienjustiz quasi automatisch den Müttern das alleinige Sorgerecht zuspricht ( 91 % ) obwohl das gemeinsame Sorgerecht als Normalfall und das alleinige Sorgerecht lediglich in Ausnahmefällen vom Gesetzgeber vorgesehen ist. Die Jugendämter tun, besser gesagt unterlassen das Ihre zum Wohle dieser Kinder. Und jedes Jahr kommen ca. 100.000 bis 150.000 weitere Väter, die ihre Kinder nicht sehen dürfen, hinzu.